Montag, 5. Januar 2009

Grüße aus der Hauptstadt!

Nach sechseinhalb Stunden Fahrt und jeder Menge Stau haben wir endlich unser Ziel Washington D.C. erreicht. Das heißt, wir haben eigentlich unsere Übernachtungsstätte zuerst aufgesucht - eine imposante Villa in einer ziemlich gut situierten Gegend in Virginia, rd. 20 Minuten von Washington entfernt. Nach kurzem Aufenthalt sind wir nach Georgetown, dem Vorzeigeviertel Washingtons zum Dinner gefahren. Wir waren in einem "Japanese Steakhouse", hier sitzt man an einem u-förmigen Tisch mit Grillplatte und lässt sich sein Essen vor der Nase zubereiten. Unser Koch hat mit Shrimps jongliert, dampfende Zwiebeltürme gebaut und war recht spektakulär anzuschauen. Das Essen war erwartungsgemäß sensationell. Anschliessend haben wir einen Irish Pub in Arlington aufgesucht in dem man tatsächlich rauchen durfte. Die Amis waren alle so begeistert, dass wir blaue Gauloises hatten, weil's die in den USA nicht gibt und haben Floris komplette Zigaretten weggeraucht. Zum Abschluss musste Dagi noch ein Carbomb mittrinken - das ist ein Glas Guiness in dem ein Stamperl Bayleys mit nem Schuss Whisky versenkt wird und dann auf ex getrunken wird. War lecker aber appetitlich sah das nicht gerade aus. Danach ging's eine Tür weiter in einen Latinclub in dem Shisha geraucht wurde. Hier noch kurz abgedanct und dann war's auch schon drei. Zurück in der tollen Villa kam dann der Hammer unseres Lebens! Die Jungs und Mädels die noch dabei waren haben im Keller weitergefeiert, da wir allerdings früh raus mussten am morgen wollten wir einfach nur noch schlafen. Die Tochter des Hauses führte uns dann ins erste Geschoss um uns zu zeigen wo wir schlafen. Tja, dann hieß es: einer im linken Schlafzimmer, der andere im rechten. Wir waren so geplättet, weil wir dachten es sei ein Scherz. Sie meinte dann nur, ihre Eltern seien sehr religiös und wünschen das so und hoffentlich verstehen wir das... Wir haben uns zwar tierisch geärgert, sind aber dann brav jeder in sein Schlafgemach gegangen und haben uns am nächsten Morgen erst wieder gesehen. Was soll man dazu sagen, das ganze Getue ist in Wirklichkeit ein Riesenfake. Die älteren Generationen sind sehr christlich eingestellt - haben aber keine Ahnung wie sich ihre Sprösslinge in der Öffentlichkeit präsentieren. Passt alles nicht zusammen aber so sind sie wohl...

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