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Freitag, 24. September 2010

Durch das Death Valley nach Las Vegas

Vollgetankt und mit viel, viel Wasser im Gepäck haben wir uns am Morgen auf den Weg in die Wüste gemacht. Es sollte ein heißer Tag werden und das war es dann auch. Vorbei an kargen Wüstenlandschaften und an ausgetrockneten Salzseen ging es rund 300 km durch das Death Valley. Wir wissen nicht wie heiß es wirklich war - unser Auto hat knapp 37 Grad angezeigt, angefühlt hat es sich aber wie mindestens 45 Grad. Je tiefer wir ins Tal gefahren sind umso heisser wurde es. Schön eingecremt mit LSF50 ging es über Furnace Creek, Devils Golf Course zum Badwater Basin, einer endlosen Salzebene. Man könnte meinen es wäre alles voller Schnee, wäre es nicht so heiß. Ab diesem Punkt mussten wir dann leider kurzzeitig das Verdeck zumachen, da Dagi kurz vorm Hitzschlag stand. Ne halbe Stunde später im Schatten, Klimaanlage an und viel getrunken gings dann aber geich wieder besser.










Das einzige Tier was wir auf unserem Weg durch das Tal entdeckt haben, war ein Wüstenfuchs, der sich im Schatten eines Schilds direkt neben uns ausgeruht hat. Dem war soo heiß, der wollte nicht mal wegrennen (oder angreifen, wer weiss das schon).
Stunden später kamen wir dann in Shoshone an (schau schau Schoschonen, wo die Schoschonen schön wohnen) und haben damit das Tal des Todes lebendig verlassen.


Nach einer weiteren Stunde über schnurgerade Strassen an Werbetafeln vollgepflastert mit Anwälten, die einem versprechen bei einem Unfall oder anderweitiger Verletzung noch mehr Kohle einzuklagen und einem Waffenladen nach dem anderen waren wir also in Nevada angekommen.
Gegen späten Nachmittag erreichten wir dann den Red Rock Canyon. Wunderschöne Farben und ein hoch auf Amerika, man konnte alles über eine 13 Meilen lange Einbahnstrasse mit dem Auto abfahren ohne einmal auszusteigen.


Nach diesem "anstrengenden" Ausflug in die Natur lag sie dann endlich vor uns. Die Stadt in der der Teufel wohnt: Las Vegas.
Mit leichtem Kopfweh ging es von der Einsamkeit der Wüste in die grelle Stadt. Haben im Monte Carlo eingecheckt und auch gleich $500 in bar auf dem Boden gefunden. In Vegas liegt das Geld auf der Strasse. Nach einem riesen Steak bei Smith & Wollenskys liefen wir über den Strip und haben uns die Wasserspiele beim Bellagio und klein Venedig im Venetian angeschaut. Die Wasserspiele sind schon sensationell. Auch den berühmten Brunnen aus Hangover im Cesars Palace haben wir uns angschaut. Die Stadt ist schon beeindruckend, auch wenn wir immer wieder feststellen mussten, dass die Amis ganz schön größenwahnsinnig sind. Jedes Hotel ist noch schöner, noch größer, noch bunter und kann noch mehr wie das andere. Aber so ist das hier nun mal. Nach einem seeehr langen Spaziergang über den Strip sind wir schließlich todmüde ins Bett gefallen. Kein Casino, keine Kneipe, kein Nachlokal... So ist das wenn man so viel unterwegs ist. Dann fehlt manchmal einfach die Power. Aber das macht nichts, wir haben noch eine weitere Nacht hier gebucht ;-)

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Tag 6 Atlantic City

Casinotag. Heute ging es in die Casinohochburg der Ostküste nach
Atlantic City. Zuerst ins House of Blues zum "The Roots" Konzert. Zwar
nicht unser Geschmack aber dennoch nicht schlecht. Danach noch Party
in einem Club im Casino mit der Band. Es roch nach Gras ohne Ende, was
bei den anwesenden Gästen nicht verwunderlich war... Um 3 Uhr nachts
dann ein bischen Poker mit all den Spielsüchtigen Nachtgestalten von
A.C. Der flori hat nach 2 Stunden spielen sich vor dem Fastabsturz
wieder vollständig saniert und ging mit einem (1!!) Dollar im Plus vom
Tisch. Dagi war um 500% erfolgreicher. Nen 5$ Chip auf dem Boden
gefunden und 2 Stunden Zeit gespart. Unsere Begleiter hatten weniger
Glück und haben bis jetzt an die 300$ verzockt. Deswegen sitzen wir um
6:03 Uhr noch im nächsten Casino (das Borgata) damit die beiden ihren
Verlust wieder wett machen können... mal kucken wie lang es dauert bis
wir uns mit den beiden "Gewinnern" wieder auf die zweistündige
Heimfahrt machen können. In diesem Sinne, wir holen uns jetzt mal nen
Kaffee. Ach ja, auf dem Foto ist der Atlantik zu sehen. Aufgenommen
vom Balkon des Clubs im Showboat Casino. Gute Nacht ;-)