
Nach einem 18-stündigen Trip über Frankfurt und Sharja kamen wir wohlbehalten in Colombo an. Das Essen bei Condor war mehr schlecht als recht. Dafür hatten wir Plätze am Notausgang und somit eine sensationelle Beinfreiheit.
Nach unserer Ankunft wurden wir von der gesamten Gastgeber-Familie am Flughafen abgeholt. Die darauf folgende Taxifahrt von über 2,5 Stunden war sehr abenteuerlich. Der Höhepunkt war ein Wolkenbruch und die damit einhergehende Blindfahrt des Fahrers. Endlich zuhause angekommen wurden wir bekocht und bedient und die Familie saß in der Küche und wartete bis wir fertig waren. Erst dann haben sie gegessen. Gleich bei unserem ersten Badbesuch haben wir die Bekanntschaft mit Freddy gemacht. Freddy ist die grösste Kakerlake, die wir je in freier Natur gesehen haben. Vielleicht gibts ja die Tage noch einen Fototermin. Spät abends haben wir noch die Baustelle besucht. Danach ging es ins Bett. Da Matratzen in Sri Lanka sehr teuer sind, war unser Bett eher ein Brett mit zwei Decken drauf. Wir waren sehr skeptisch, ob wir darauf überhaupt schlafen konnten, aber es hat funktioniert. Bis um 6:30 Uhr. Die nahegelegene buddhistische Schule ließ es sich nicht nehmen, mit lauten Lautsprechern die Schüler eine Stunde lang mit Gebetgesang zu berieseln. Nicht nur die Schüler, sondern alle im Umkreis von mindestens 1km waren ab diesem Zeitpunkt sicherlich hellwach.
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