Da so gut wie alle großen Attraktionen des Parks ausschließlich Hochgeschwindigkeitsachterbahnen sind mussten diese leider allein bestritten werden. Ein Vorteil des Singleriders ist der, dass man ohne sich groß anzustellen relativ schnell im Coaster sitzt. Bringt aber nur was in der Hautpsaison - als wir heute den Park besucht haben, betrug die maximale Wartezeit für die erste Reihe im Wagen maximal 10 Minuten. Manchmal dauerte der Gang durch die leeren Wartereihen länger als das Warten auf die Fahrt. Was soll man sagen, nach anfänglicher Trauer um das fehlende Gemeinschaftserlebnis hat sich dann doch nach der zweiten Achterbahn der Spaß eingestellt.
Kurz vor Parkschluss haben wir uns dann in Richtung unserer letzten Etappe nach Orlando aufgemacht. Abseits der überfüllten Interstate 4 ging es über einen kleineren Highway durch die floridianische Einöde. Vorbei an Trailerparks, winzigen Motels, stinkenden Landstrichen und Industriegebieten (selbst "Florida Citrus" riecht nicht angenehm nach Orangen und Zitronen) erreichten wir kurz nach Sonnenuntergang unser Hotel im Dunstkreis von Disney World.
Da wir den ganzen Tag über nicht viel gegessen hatten waren wir froh, in Gehweite noch ein Restaurant zu finden, welches gar nicht mal so schlechte Burger produzierte und das auch noch zu einem akzeptablen Preis. Morgen gehts dann wohl erstmal nach Cape Canaveral und weiteres Umland, bevor es am Sonntag nochmal in den Vergnügungsparkwahnsinn nach Epcot Center geht. Magic Kingdom lassen wir aus Rücksicht auf unseren noch blinden Passagier und dessen Transportunternehmerin aus. Paris ist im Fall der Fälle später ja auch nicht weit :-)
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