Das einzige Tier was wir auf unserem Weg durch das Tal entdeckt haben, war ein Wüstenfuchs, der sich im Schatten eines Schilds direkt neben uns ausgeruht hat. Dem war soo heiß, der wollte nicht mal wegrennen (oder angreifen, wer weiss das schon).
Stunden später kamen wir dann in Shoshone an (schau schau Schoschonen, wo die Schoschonen schön wohnen) und haben damit das Tal des Todes lebendig verlassen.
Gegen späten Nachmittag erreichten wir dann den Red Rock Canyon. Wunderschöne Farben und ein hoch auf Amerika, man konnte alles über eine 13 Meilen lange Einbahnstrasse mit dem Auto abfahren ohne einmal auszusteigen.
Mit leichtem Kopfweh ging es von der Einsamkeit der Wüste in die grelle Stadt. Haben im Monte Carlo eingecheckt und auch gleich $500 in bar auf dem Boden gefunden. In Vegas liegt das Geld auf der Strasse. Nach einem riesen Steak bei Smith & Wollenskys liefen wir über den Strip und haben uns die Wasserspiele beim Bellagio und klein Venedig im Venetian angeschaut. Die Wasserspiele sind schon sensationell. Auch den berühmten Brunnen aus Hangover im Cesars Palace haben wir uns angschaut. Die Stadt ist schon beeindruckend, auch wenn wir immer wieder feststellen mussten, dass die Amis ganz schön größenwahnsinnig sind. Jedes Hotel ist noch schöner, noch größer, noch bunter und kann noch mehr wie das andere. Aber so ist das hier nun mal. Nach einem seeehr langen Spaziergang über den Strip sind wir schließlich todmüde ins Bett gefallen. Kein Casino, keine Kneipe, kein Nachlokal... So ist das wenn man so viel unterwegs ist. Dann fehlt manchmal einfach die Power. Aber das macht nichts, wir haben noch eine weitere Nacht hier gebucht ;-)
1 Kommentar:
Scheiß Duselköppe! ;)
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